Ein Umstieg ohne Umwege: zahlbar, nachhaltig, effizient
Die drei zentralen Säulen der Energiewende:
1. Verlässliche Rahmenbedingungen für eine starke Effizienzsteigerung:
- Verdoppelung des Gebäudesanierungsprogramms. Das „Haus als Kraftwerk“ als neue Norm durchsetzen
- Ausbau der Wärmekraft-Koppelung mit Einspeisetarifen und Anreiz-Gastarifen als sinnvolle Ergänzung während den Wintermonaten
- Verbot von Elektroheizungen und Ausserbetriebnahmepflicht bis 2025, kombiniert mit Anreizprogramm bis 2020 für Ersatz derselben
Finanzierung: Effizienzabgabe auf AKW-Strom
2. Verlässliche Rahmenbedingungen für einen kräftigen Ausbau der erneuerbaren Energien:
- Deckel weg bei der Kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) bei gleichzeitiger Entlastung der energieintensiven Betriebe: Energieanlagen, die zu marktnahen Preisen produzieren (Gestehungskosten unter 25 Rappen pro kWh), erhalten ohne Anmeldeverfahren unverzüglich eine garantierte Einspeisevergütung
- Gezielte Förderung der erneuerbaren Energieproduktion:
a. Photovoltaik als zweites Standbein der CH-Stromversorgung ausbauen und das Potenzial von 15-20 TWh erschliessen. 60/20/20 heisst die Stromversorgung der Zukunft: 60% Wasserkraft, 20% Photovoltaik und 20% neue erneuerbare Energien (Wind, Biomasse, Geothermie, Kehricht).
b. Erneuerbare Energien am Gebäude (z.B. Solarwärme) kontinuierlich mit verlässlichen Anreizen fördern oder als Standard vorschreiben (Anteil der erneuerbaren Energien bei Neubauten und Sanierungen erhöhen) - Beschleunigung der Bewilligungsverfahren für erneuerbare Energien
Finanzierung: Schrittweise KEV-Erhöhung auf 1.8 Rp./kWh. Dies entspricht in ein paar Jahren monatlichen Mehrkosten von ca. CHF 6.70 für einen Vierpersonen-Haushalt
3. Konsequenter und beschleunigter Um- und Ausbau des Schweizer Stromversorgungsnetzes:
- Aufbau eines intelligenten Stromnetzes (Smart Grid), europafähig und fit für für eine dezentrale Energieversorgung
- Ausbau der Pumpspeicherkraftwerke mit Vorrang der erneuerbaren Energien. Alternative Speichertechnologien wie „power to gas“ sind zu forcieren
- Das strategische Stromnetz ohne Gas-Kombikraftwerke planen und umsetzen
Finanzierung: Kapitalinstrument für Pensionskassen schaffen, damit Übertragungsnetz-Erneuerung finanziert wird. In den Verteilnetzen den Umbau auf Smart Grid mit allen Speichertechnologie-Optionen innert 20 Jahren realisieren.



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